Training

Rodgau50 – Finale Vorbereitung

Man kann über momentan verschneite und vereiste Strecken sagen was man will: sie simulieren prächtig die zu erwartenden Bedingungen in Rodgau. Es ist wohl kaum zu erwarten, dass dort wie im letzten Jahr eher milderes, herbstliches Wetter herrschen wird – und selbst wenn, dann wäre das sogar um so besser.

Meine eigene Vorbereitung, dieses Mal nur von einer einzigen Erkältungswoche unterbrochen, scheint bisher gut auf Kurs zu sein: ich peile an, dieses Jahr vielleicht um die 5 Stunden bis zum Ziel zu benötigen, also nicht besonders schnell; meine Laufeinheiten waren ebenfalls alle zufriedenstellend. Auch wenn ich den ersten der beiden Trainings-Marathons leider wegen totaler Unterkühlung abbrechen musste; der zweite war dafür um so besser und der Trainingsplan macht einen richtig guten Eindruck.

Sonnenaufgang

Die Intervall-Läufe und Tempo-Dauerläufe haben dieses Mal sogar deutlich besser funktioniert, als im letzten Marathon-Training – nicht zuletzt, da ich dieses Mal fast immer den Hund dabei hatte, der grundsätzlich darauf achtet, dass ich nicht zu langsam werde und brav das Tempo halte, wenn es denn sein muss. Gleichzeitig hatten wir beide auf dem gefrorenen Schnee durchaus unsere Herausforderungen zu meistern: im November waren es 239.2km, im Dezember dann 231.2km und im Januar habe ich bereits jetzt schon 233.9km zurückgelegt – während noch fast 12 Tage vor uns liegen.

Eislauf 2016

Zwischendurch musste auch ein neues Paar Spikes angeschafft werden, da die alten im letzten Winter tatsächlich abgelaufen waren – und das Schuhwerk hat im Ganzen ordentlich gelitten: ständig durchnässt, mit Schlamm überzogen, eisgefroren oder einfach die Lebenszeit überschritten: nach Rodgau wird es definitiv wieder Zeit, dass ich mir ein oder zwei neue Paar Schuhe zulege. Was es dann wird: mal sehen, aber vielleicht werde ich neben BROOKS auch mal wieder ein gutes Paar von Saucony ordern, die hatte ich zu lange nicht mehr im Schrank.

Treptower Park

Laut Trainingsplan stehen jetzt jedenfalls zwei entspannte Tapering-Wochen an, die dabei helfen sollen, Kräfte zu sammeln und den geschundenen Körper zu regenerieren – um ehrlich zu sein: das wird mir wohl durchaus langsam mal gut tun, denn die Erschöpfung war langsam auch ein wenig zu deutlich spürbar, wenn auch gewollt.

inselberlin

Die Ernährung ist dabei übrigens echt etwas, was noch zu optimieren ist: allein in der letzten Woche bin ich fast 100 Kilometer gelaufen – und durfte als Folge feststellen, dass ich wirklich pausenlos Hunger hatte. Es war fast nicht möglich, so viel zu essen, wie ich gerne gewollt hätte; gleichzeitig habe ich vermutlich lange nicht so viel Nudeln gegessen, wie in diesen Tagen – Fluch und Segen zu gleich. Parallel habe ich nach jedem Training meinen Eiweiß-Shake genossen, allabendlich auf die gute Frubiase gesetzt und zusätzlich noch Magnesium genommen, während in der Erkältungswoche noch ein Päckchen Vitasprint auf dem Plan stand – als Vegetarier immer mal ganz sinnvoll.

Laufen im Schnee

Schneepfade

So weit – so gut. Die Vorfreude auf Rodgau steigt jedenfalls ungemein, vor allem, weil dort wohl eine ganze Menge Läuferinnen und Läufer dabei sein werden, die ich bisher nur vom Lesen diverser Blogs oder auf Twitter kenne; und Gottseidank kann ich mich dann wohl auch in die 5-Stunden-Gruppe einklinken. In diesem Sinne: allen ein schönes Rest-Training, wir sehen uns am Monatsende!

End-Dreißiger, mäßig talentierter Läufer (nicht schnell, dafür aber wirklich leidenschaftlich) und jederzeit gern auch auf zwei Rädern unterwegs. Vegetarier mit veganen Tendenzen, liebt den Schwarzwald, läuft durch Berlin.

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