Alternativen / Rennrad

Rennradsuche: engere Auswahl

Nachdem ich hier im Blog viele, sehr wertvolle Tipps erhalten habe (Danke dafür), bin ich nun nach weiterer Recherche im Bezug auf Einsteiger-Bikes (im Sinne von Preis/Leistung) bei zwei Rennrädern hängen geblieben, die mir für den gelegentlichen Einsatz als Alternativen und Ergänzung zum Laufen am geeignetsten scheinen: das Radon R1 4.0 und das Canyon Roadlite AL 6.0.

Beides sind Einsteiger-Rennräder, beide kosten 999,00 EUR, beide haben ähnliche Eigenschaften. Jetzt heißt es also, abzuwägen. Optisch gefällt mir das Radon ja etwas mehr:

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Das RADON R1 4.0

Wenn man jetzt mal die relevantesten Vergleichspunkte nimmt, dann sieht das im Vergleich Radon vs. Canyon (bei 58er Größe) ja eher so aus, als wäre da nicht viel Unterschied zu finden:

Gewicht: beide knapp über 8 kg

Rahmen: beide Alu

Gabel: beide Carbon

Schalthebel: beide Shimano 105

Bremse: beide Shimano 105

Innenlager: Radon: Shimano SM-BB71 | Canyon: Shimano SM-BR60

Tja. Jetzt werde ich also mal gucken, aber eigentlich tendiere ich da jetzt eher zum Radon, muss ich sagen – vielleicht nehme ich das ja.

End-Dreißiger, mäßig talentierter Läufer (nicht schnell, dafür aber wirklich leidenschaftlich) und jederzeit gern auch auf zwei Rädern unterwegs. Vegetarier mit veganen Tendenzen, liebt den Schwarzwald, läuft durch Berlin.

10 Kommentare bei “Rennradsuche: engere Auswahl

  1. Canyon fährt gefühlt ja jeder zweite. sicherlich keine schlechten Räder, aber auch keine mit eigenem Charakter. Auf die breite Masse angepasster Einheitsbrei, wie ich finde. Radon sieht man dagegen hierzulande (also Berlin) ja schon seltener.

    Was genau du als Rad suchst oder willst, weist du eh erst nach ein paar tausend Kilometern und dann wird das Einsteigerrad auch recht schnell gegen ein Mittelklassebike oder mehr getauscht 😉

    1. Orrrr – Ihr macht mich fertig! :)
      Ich warte eh bis Ende Januar um eins zu kaufen – und dann schaue ich einfach mal, welches von beiden lieferbar ist. Das Canyon scheint ein etwas besseres Innenlager zu haben (Shimano Ultegra), aber das dürfte marginal sein. Naja.. ich werde berichten!

  2. Das Innenlager (oder auch Tretlager) ist so ziemlich die letzte Komponente, nach der ich schauen würde. Ich hatte jahrelang ein 105er Tretlager an meinem (teuren) Carbonrad und hatte nie Probleme damit. Und bevor Fragen kommen, warum ich das Tretlager dann nicht mehr habe: ich habe das Rad nicht mehr 😉

    Ich würde wirklich eher nach der Geometrie schauen und das Rad nehmen, auf dem man entspannter sitzt.

  3. Das Canyon hat die komfortablere Geometrie (längeres Oberrohr, längeres Steuerrohr), auf der du etwas entspannter und aufrechter sitzt, das Radon die sportlichere, d. h. Du sitzt gestreckter über den Lenker gebeugt. Ansonsten nehmen die sich nicht viel. Ich habe mir vor kurzem das Canyon zugelegt und finde es super. Hatte vorher ein italienisches Modell mit wesentlich sportlicherer Geometrie, auf dem ich regelmässig Rückenschmerzen bekam. Bin auch nicht mehr der Jüngste 😉
    Eine Anmerkung zu der vielzitierten Klassifizierung „Einsteigerrad“: für die meisten, die aus Spaß ein wenig Radsport betreiben wollen, reichen die so klassifizierten Räder aus meiner Sicht völlig aus. Diese Vokabel wird gerne mit einem relativ herablassenden Unterton benutzt, so als sei ein ernstzunehmendes Rad erst ab 3.000,– Euro zu haben. Und so, als könne man diesen Sport erst mit einem solchen Rad ernsthaft betreiben. Ähnlich wie in der Welt der Fotografen: Nicht auf das Equipement kommt es an, sondern auf das, was man damit macht.

    1. jetzt mal ne blöde Frage. bei einem längeren Oberrohr sitzt man weniger gestreckt und entspannter? I don’t think so! Ein längeres Steuerrohr – das führt unweigerlich zu einer entspannteren Sitzposi (und wird nicht umsonst bei den meisten Komforträdern so gebaut)

  4. Ich stand quasi vor der selben Entscheidung, habe mich dann für das Canyon entschieden, weil es laut Testberichten und Aussagen ein noch größerer Allrounder ist, das Radon ist etwas sportlicher in der Geometrie.
    Letztlich hab ich das Canyon genommen weil es dort SRAM-Ausstattung gab. Ich mag das Rad, ich mag die Optik – ansonsten hatte ich noch keine Probleme.

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