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Pläne macht man, damit sie nicht funktionieren

Der Plan war: früh schlafen gehen, damit der Wecker am Sonntagmorgen um 5 Uhr klingeln kann und damit es danach um 6 Uhr raus zum langen Lauf gehen kann – schließlich erfordern die sommerlichen Temperaturen das momentan.

Dummerweise ist Theorie ungleich Praxis, so dass ich a) nicht früh genug ins Bett komme, dann auch noch b) stundenlang hellwach dort rumliege um dann c) auch noch nur so halb vor mich hin zu dämmern. Darauf folgt d), dass ich nicht ausgeschlafen bin, während hinzu kommt, dass e) die Temperaturen am frühen Sonntagmorgen zwar nicht extrem warm sind, die Luft aber der einer Dampfsauna gleicht.

Am Ende wird daraus dann der langsamste LongRun meines Sommers, allerdings hat es deshalb nicht weniger Spaß gemacht, Berlin so früh morgens mal ruhig und leer zu genießen: durch Neukölln, vorbei am Club der Visionäre (mal wieder alles voll mit Feierbirnen dort), am Karpfenteich vorbei (nur ein paar Hippies), durch den Plänterwald (wieder Hippies). Dann eine etwas größere Schleife, vorn noch einmal rund um die Halbinsel Stralau und dann den ganzen Halodri natürlich auch noch einmal wieder zurück.

Heute mit nur wenig Fotos, das Display war durch den Schweiß nicht zu bedienen…

Langer Morgenlauf, 36 Kilometer
Zum Vergrößern anklicken…

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Immerhin ist wieder eine Trainingswoche erfolgreich abgeschlossen – und der Berlin Marathon rückt gefährlich näher. Gefällt mir aber nur bedingt.

End-Dreißiger, mäßig talentierter Läufer (nicht schnell, dafür aber wirklich leidenschaftlich) und jederzeit gern auch auf zwei Rädern unterwegs. Vegetarier mit veganen Tendenzen, liebt den Schwarzwald, läuft durch Berlin.

Ein Kommentar bei “Pläne macht man, damit sie nicht funktionieren

  1. Der Blog könnte heute auch von mir sein. Nur, dass ich um 5:30 Uhr aufgestanden bin und um 6:30 Uhr auf der Straße war. Bei uns waren 15° und Dauerregen. Auch ich hatte den langsamsten Lauf, aber nicht dass ich wirklich schneller gekonnt hätte oder beim nächsten Mal wäre. Ich bin eine Woche nach Berlin dran und auch das ist etwas beunruhigend. 😉
    Danke für die schönen Bilder und Impressionen. Viele Grüße aus dem bergischen Land!

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