Laufen

11 POST IT NOTES: Fragen an den Läufer

Jetzt nutze ich aber schnell noch mal das sonntagabendliche Ausruhen auf der Couch, um die 11 Fragen zu beantworten, die gestern im Lauf-Blog von RunningCherry unter anderem auch an mich ausgegeben wurden – so erfährt man ja auch eine Menge interessanter Dinge und hin und wieder ein paar schöne Tipps…

Hier also die Fragen:

1. Wann war dein erster Lauf, der dich zum Läufer gemacht hat?

Hin und wieder bin ich schon während meines Studiums in Paderborn gelaufen – wenn auch lange nicht so regelmäßig wie heute. So bin ich dann auch unweigerlich eines Tages beim Paderborner Osterlauf gelandet – eine damals noch ziemlich bekloppte Idee unter uns untrainierten Studenten – und schon hatte es mich erwischt. Bis ich dann aber Spaß an längeren Läufen gefunden habe, ist noch ein bisschen Zeit ins Land gegangen…

2. Bunte Schuhe oder bunte Klamotten – welcher Typ bist du?

Ich laufe nicht so gern als Papagei und halte es da doch eher schlicht. Im Herbst oder Winter kommt vielleicht mal die auffälligere Neon-Jacke zum Einsatz, aber sonst – frei nach dem Motto „schwarz macht schlank“ – bin ich wohl doch eher in gedeckten Farben unterwegs. Nur bei den Schuhen haste da natürlich weniger Einfluss drauf; aber da gefällt mir das sogar: es darf farblich gern knallen!

3. Welches Buch übers Laufen wäre deine Empfehlung?

Ich hab zwar mehrere, aber auf meinem Tisch und immer griffbereit liegt eigentlich nur „Das große Buch vom Marathon“ von Hubert Beck. Da ist so ziemlich alles drin zu lesen, was wichtig ist.

4. Deine Laufschuhliebe ist…

Sagen wir mal so: meine Laufschuh-Liebe heißt „Saucony“, auch wenn ich momentan eine eher länger anhaltende Laufschuh-Affäre mit BROOKS habe. Ob das so bleibt, das wird sich zeigen. Momentan bin ich mit BROOKS allerdings sehr zufrieden.

5. Was ist dein “erfrischendes isotonisches” Getränk nach dem Lauf?

Erdinger alkoholfreies Weizen. In großen Mengen! Hab ich kürzlich mal unter die Lupe genommen.

6. Morgenlauf, Mittagslauf, Abendlauf, Nachtlauf – was ist dein Favorit und warum?

Die ersten 2 Jahre war ich definitiv ein Abendläufer: wenn Du richtig angekotzt aus dem Büro nach Hause kommst, dann brodelt die Energie in Dir und will raus – perfekt für gute Ergebnisse auf der Strecke. Irgendwann habe ich umgestellt, als ich noch im Schwarzwald gewohnt habe: morgens zum Sonnenaufgang durch den Wald und in die Berge laufen, das war (und ist) immer und jederzeit das Größte für mich. Die Luft ist frisch, der Wald riecht nach Holz, es sind noch nicht viele Insekten unterwegs. Die schönste Laufzeit im Schwarzwald.

Laufen zum Lothar-Denkmal
Laufen zum Brandeck-Turm bei Offenburg (Foto von mir!)

7. Laufen auf dem Laufband: Bäh oder Yeah?

Bäh. Einfach nur bäh.

8. Welche Ausgleichssportart machst du oder möchtest du gerne machen?

Wie oben. Bis vor einem Jahr war der Schwarzwald meine Heimat – und es gab ganz klar nur einen Ausgleichssport: aufs Mountainbike und hoch in den Wald. Dazu Kopfhörer rein und „In Flames“ laufen lassen, DAS war wie im Himmel.

Mit dem Mountainbike zum Mooskopf
Mit dem Mountainbike zum Mooskopf…

Jetzt wohne ich in Berlin, mein Bike steht noch in Süddeutschland und Berge gibt es nicht – genau deshalb plane ich grad die Anschaffung eines Rennrades. Aber: gleichzeitig hab ich schon ausgelotet, wo ich mal schön morgens um 6 Uhr ein paar Bahnen schwimmen kann, das werde ich auch wieder aufnehmen.

9. Was musst du dir 2015 noch dringend zulegen – ausrüstungstechnisch?

Wenn es um das Laufen geht, dann denke ich, dass ich ausrüstungstechnisch momentan alles zusammen habe, was relevant wäre; mir fallen eigentlich keine wichtigen Gadgets mehr ein, die ich noch bräuchte. Alles ab jetzt wäre für den Spaß an der Sache oder reiner Luxus.

Allerdings mache ich ja gerne auch mal was anderes nebenbei – sollte ich dann also hin und wieder Schwimmen gehen, brauche ich noch eine ordentliche Schwimmbrille, die nicht beschlägt und sich nicht festsaugt.

Das oben schon angesprochene Rennrad muss bald auch her, das steht genauso fest – hin und wieder will ich wieder in die Pedale treten, wenn ich schon keine Berge habe.

10. Ein Läufer/Läuferin passiert dich während eines Laufs. Wann schaust du ihm/ihr hinterher?

Gilt für beide Geschlechter: entweder mir gefallen optisch die Schuhe, oder ich finde den Laufstil cool. Manche „fliegen“ richtig, da starre ich dann etwas neidisch rüber, glaube ich. Bei Frauen schaue ich absichtlich kaum, weil ich immer Angst habe, sie fühlen sich begafft.

11. Was war dein bisher schönstes Lauferlebnis? (Weil RunningCherry eine Frage vergessen hat, nehme ich die einfach)

Da gibt es eigentlich nicht DAS schönste Erlebnis. Eigentlich sind es eher Teile verschiedener Läufe: insgesamt kann bisher noch nichts den Marathon in Paris toppen, weil dort bisher immer alles gestimmt hat: perfektes Wetter, großartige Atmosphäre, wunderbares Stadtbild. Gleichzeitig fand ich den Ziel-Einlauf beim Marathon in Frankfurt gigantisch und superschön.

Am Ende geht aber nichts über das Gefühl, durch meinen Schwarzwald zu laufen, die Höhenmeter hinter mich zu bringen, zwischendurch an den Quellen im Berg zu trinken- und am Ende die schönste Aussicht der Welt zu genießen – bis nach Frankreich rein:

Foto von mir.
Foto von mir.

So – das war es von mir. Hier also meine eigenen 11 Fragen an die Lauf-Schreiberlinge runomatic, Katrin und den Trail-Piraten:

  1. Wie motivierst Du Dich an Tagen, an denen mal gar nichts geht?
  2. Läufst Du lieber alleine oder in Begleitung?
  3. Was war Dein schönstes Lauf-Erlebnis?
  4. Worauf achtest Du besonders bei Deiner Ernährung?
  5. Wie viele Paar Laufschuhe hast Du und wie läufst Du damit?
  6. Was tust Du, um Erkältungen zu vermeiden?
  7. Läufst Du streng nach Plan, oder genießt Du auch einfach mal?
  8. Stabi-Übungen: trainierst Du zusätzlich die Muskeln? Wenn ja – wie?
  9. Nutzt Du eine App? Wenn ja – welche?
  10. Konntest Du schon Freunde/Familie zum Mitmachen animieren?
  11. Was war Dein größter Fehler im Lauf-Training?
End-Dreißiger, mäßig talentierter Läufer (nicht schnell, dafür aber wirklich leidenschaftlich) und jederzeit gern auch auf zwei Rädern unterwegs. Vegetarier mit veganen Tendenzen, liebt den Schwarzwald, läuft durch Berlin.

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