Spendenlauf

Köln Marathon – For the Oceans!!

Während ich das hier schreibe, sind es noch knapp 24 Stunden bis zum Marathon in Köln. Die Trainingsläufe sind durch, die Zeit ist rum: jetzt lässt sich nichts mehr ändern, ich kann die Tage, Wochen oder Monate nicht zurück drehen, um zu retten, was zu retten wäre – ich muss da jetzt durch. Durch närrische 42,195 Kilometer, die ich laut den Berechnungen bei RUNALYZE eher nicht in meiner Zielzeit schaffe, je nach dem, welche dieser Werkzeuge ich dort einstelle. Dieses Mal ist es nicht so, dass mich das verrückt machte – im Gegenteil. Ich bin eher tiefenentspannt, freue mich auf ein Wochenende in einer großartigen Stadt, in der ich ein paar Jahre sogar selbst gewohnt habe – und die ich nie vergessen kann.

Laufen für mich – und eine ganz wichtige Sache

Wenn also schon nicht für eine tolle Bestzeit, dann wenigstens für eine gute Sache. Wir man diesen Seiten entnehmen kann, versuche ich, mich in einem kleinen Rahmen immer wieder für den Schutz der Meere einzusetzen – meist durch Geldspenden, manchmal durch Sachspenden, zu selten auch aktiv auf Demos und leider nicht auf einem Schiff vor Ort. Für die meisten Menschen sind die Meere oder die Ozeane weit weg – sie bekommen gar nicht mit, wie sie vermüllen, ausdünnen, verunreinigen oder einfach sterben. Egal ob millionenfaches Abschlachten von Haien, überflüssiges Jagen von Walen, Erschießen von Eisbären oder gigantisches Einfangen von Fischschwärmen: es steht wirklich schlecht um diesen Teil der Welt.

Der Anlass: die letzten Vaquitas in der Bucht von Mexiko

Schon im Dezember 2015 hatte ich in einem Beitrag hier auf die Situation aufmerksam gemacht – und werde sie jetzt noch einmal aufgreifen. Damals hatte ich kurz angeteasert, dass die Seas Shepherd Conservation Society dringend dazu aufrief, die Rettung der letzten 97 Vaquitas – Kalifornische Schweinswale“ zu unterstützen, die kurz vor der Ausrottung standen.

Die traurige Nachricht: es läuft nicht gut. Zwar tut die Organisation alles in ihrer Macht stehende – und hat unter der „Operation Milagro III“ noch immer zwei Schiffe im Einsatz, jedoch ist die Zahl der Vaquitas inzwischen auf unter 60 (!) gesunken. Hier erfahrt Ihr mehr über die laufende Operation und die benötigten Spenden. Sea Shepherd muss und will nun unbedingt ein drittes Schiff aussenden, so dass dafür entsprechende finanzielle Unterstützung benötigt wird.

operation milagro II

Eine schöne Zusammenfassung einiger bisheriger Erlebnisse:

Meine Unterstützung: Bekanntmachung und Geld

Als Freelancer verfüge ich nun leider momentan nicht über zu große Mittel, um hier Summen zu spenden, die viel ausmachen – aber ich denke, dass es vielleicht schon ein wenig weiterhilft, hier auf das Projekt aufmerksam zu machen – und vielleicht findet sich unter Euch auch der/die ein(e) oder andere, der/die mitmachen mag – bisher wurden knapp 4% der notwendigen 500.000 $ aufgebracht. (Hier der Link zur Spende)

Wenn Ihr denkt, das wäre doch sehr viel: zum Einen geht es um den Erhalt einer kompletten Art, die so gut wie verloren ist. Zum anderen muss dafür ein großes Schiff in Einsatz gebracht werden, inklusive aller Materialien und Menschen, die über einen langen Zeitraum verpflegt werden müssen.

Mein Beitrag: 50 Euro sind schon gespendet, 3 EUR pro Kilometer gibt es obendrauf, wenn ich beim Marathon zwischen 3:45Std. und 4 Stunden ins Ziel komme; über 4 Stunden werden es dann 2 EUR je Kilometer, bis 4:15Std. immerhin 1 EUR.

So oder so: bitte teilt den Beitrag, damit so viele Läuferinnen und Läufer darauf aufmerksam werden, wie möglich, überweist ein paar Euro (wenn Ihr könnt) und haltet Euch zum Projekt auf dem Laufenden. Genauso wenig wie wir die Trainingstage zurückdrehen können, um noch einmal von vorne anzufangen, können wir die verlorene Zeit zurückdrehen, um diese Tiere zu retten.

DANKE!!! #fortheoceans

End-Dreißiger, mäßig talentierter Läufer (nicht schnell, dafür aber wirklich leidenschaftlich) und jederzeit gern auch auf zwei Rädern unterwegs. Vegetarier mit veganen Tendenzen, liebt den Schwarzwald, läuft durch Berlin.

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