Laufen / Rennrad

Das war mein Februar.

201,5 Kilometer gelaufen, nur kurze 80 Kilometer mit dem Rennrad: ich glaub ich hab im Februar doch etwas getrödelt. Zumindest fühlt es sich so an, wenn ich das Ganze mit dem Vormonat Januar vergleiche, in dem ich noch feine 339km gelaufen bin. Allerdings – und das muss man auch erwähnen – hatte ich da zu meinem normalen Trainingsplan auch noch einige Male mit der Liebsten die Laufschuhe geschnürt, das also zählt eigentlich nicht so ganz.

Lauftraining Februar 2016

Die Verteilung der Trainingseinheiten

  • 7.0% Regenerationsläufe
  • 7.5% Dauerläufe
  • 9.0% Fahrtenspiel
  • 59% Lange Läufe
  • 6.7% Intervall-Läufe
  • 10.8% Tempo-Dauerläufe

Ob das so okay ist – wer weiß das schon. Vermutlich eher nicht. Und wenn ich mir gleichzeitig dazu die Auswertungen auf RUNALIZE anschaue, dann bin ich im Februar auch noch deutlich langsamer gelaufen, aber gleichzeitig viel mehr im höheren Pulsbereich; das passt für mich nicht zusammen, also schiebe ich es auf die ziemlich bescheidene Performance der integrierten Pulsmessung meiner TomTom MultiSports. (PS: Ich liebäugele deshalb seit ein paar Wochen schon mit der Fenix3 oder mit Suunto, bin aber noch nicht so ganz sicher…)

So oder so: das „Umplanen“ und das Streichen des Marathons in Paris aus meiner Planung hat mir etwas Kopfstress genommen – das war eine absolut richtige Entscheidung – und ich will das Laufen selbst jetzt einfach mal wieder ein bisschen genießen, anstatt pausenlos auf Pace, Puls oder Trainingsplan zu schauen. Nicht dass ich den jetzt fallen lasse, aber ich werd es durchaus mal freier angehen, das steht fest.

Lauftraining Februar 2016

Lauftraining Februar 2016

Bild: „Didi’s Radwelt“ aus dem badischen Hugsweier im Schwarzwald – ein kleines Stück Fernweh schleppe ich immer noch mir rum!

Was der Monat aber auf jeden Fall mitgebracht hat: meinen neuen Fokus auf „langsam, aber lang“, um so die Grundlagenausdauer mal besser anzugehen; dazu die Einsicht, dass ich mehr Schlaf und mehr Energie brauche, um auch die Intervalle sauberer zu laufen – und letztlich die Einsicht, dass das Laufen mit Hund einfach eine der schönsten Team-Variationen ist, die man sich vorstellen kann. Das Ganze dann noch gepaart mit der Tatsache, dass bald hoffentlich der Frühling kommt und eine großartige Saison ansteht: da kannste einfach gar nichts meckern.

Ach: und mit dem kommenden Frühling muss das Rennrad natürlich wieder viel häufiger auf die Strecke, ein absolutes Muss!

Rennrad

Wir sehen uns im März.

End-Dreißiger, mäßig talentierter Läufer (nicht schnell, dafür aber wirklich leidenschaftlich) und jederzeit gern auch auf zwei Rädern unterwegs. Vegetarier mit veganen Tendenzen, liebt den Schwarzwald, läuft durch Berlin.

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