Ernährung

Bananen-Erdnussbutter Shake – Pure Energie

Ich liebe Erdnussbutter. Egal ob mit oder ohne Stückchen: da sie als bekannte Proteinquelle sowieso im Lauf-Volk beliebt ist und für mich die perfekte Alternative zum Palmöl-verseuchten Nutella bietet, kann ich nicht genug davon bekommen. Um so neugieriger war ich, als ich das Rezept für den Bananen-Erdnussbutter Shake bei Mehr Power auf Dauer gelesen habe – das musste ich unbedingt probieren! Für meine Anforderungen musste es zwar leicht abgeändert werden (statt Joghurt habe ich Soja-Joghurt genommen), aber das hat dem Geschmack keinen Abbruch getan.

Rezept-Mengen sind für Anfänger

Nun ist es nicht so, dass ich besonders erfahren in der Umsetzung von Rezeptvorgaben bin, also stehe ich direkt zu Beginn vor einem Problem: in der Vorgabe schreibt Viola bei MPaD, man brauche EINE Banane. Gut, denk ich mir. Da ich 2 Shakes machen will, brauche ich also 2 Bananen; das klingt eigentlich einfach – bis ich bemerke, dass meine Bananen ja eher mickrig sind. Und besonders reif sind sie auch nicht, damit also vermutlich auch nicht so süß. Nehme ich trotzdem 2? Oder lieber 3 mickrige Bananen? Oder mögen wir den Geschmack eh etwas bananiger, und ich nehme direkt 4 davon? Ich bin bereits hier etwas überfordert, zwinge mich aber, durchzuhalten: ich entscheide mich für 3 Gelblinge.

Als nächstes sollen dann also 2 Esslöffel Erdnussbutter hinzugefügt werden. ESSLÖFFEL sind für mich ja sowieso eine schwierige Mengenangabe: auf so einen Löffel passen ja schließlich auch unterschiedliche Mengen. Und besonders bei Erdnussbutter kann das ganz schöne Unterschiede machen – tief eingetunkt und durchgezogen kann da ein fetter Batzen hängen, glatt gestrichen ist es dann doch eher überschaubar. Da ich eine große Klappe habe entscheide ich mich für das tiefe Eintunken – in Summe sind das vermutlich eher 3 bis 4 Esslöffel einer Menge, die ursprünglich angedacht war – aber es soll ja auch ein Bananen-Erdnuss Shake werden, nicht ein Bananen-Shake mit Erdnuss-Aroma.

Bananen-Erdnussbutter Shake

Bananen-Erdnussbutter Shake: Mix it, Baby!

Lirum Larum: nachdem ich dann auch geklärt habe, was in der Nomenklatur der Füllmengen als TASSE gilt – ich habe dann bis hier her also eher mit einem Becher gearbeitet – hatte ich dann auch davon eher doppelte Mengen erwischt; bei meiner Planung für 2 Personen also eher etwa die vierfache Menge. Egal: der Shaker wird es schon richten und die Bananen waren ja eh etwas grünlich.

Ich gehe im Übrigen einfach davon aus, dass der Soja-Joghurt tatsächlich in Ordnung ist; die Mandelmilch, die ich besorgt habe, ist eh leicht gesüßt. Seit ich regelmäßig nur noch Lupinen-Joghurt esse, war Soja bei mir geschmacklich nicht mehr so wahnsinnig beliebt, das gab es aber nicht mehr im Regal.

Also: alles rein in den Mixer und volle Kraft voraus.

Bananen-Erdnussbutter Shake

Pure Energie: schmecken lassen!

Am Ende kommt raus: es schmeckt vorzüglich. Eventuell hätte ich noch einen Strutzer Agavensaft dazu geben können; dann wäre es etwas süßer gewesen. Beim nächsten Mal kaufe ich einfach sehr reife Bananen, das wird auch reichen. So oder so: den Energie-Schub gönne ich mir dann jetzt öfters mal nach einem langen Lauf… Pro-Tipp: vor dem Trinken noch in den Kühlschrank stellen, damit es richtig kalt wird.

PS: Bitte nehmt keine Plastik-Strohhalme! Es gibt inzwischen wirklich gute Bio-Strohhalme.

Bananen-Erdnussbutter Shake

Guten Appetit!!

End-Dreißiger, mäßig talentierter Läufer (nicht schnell, dafür aber wirklich leidenschaftlich) und jederzeit gern auch auf zwei Rädern unterwegs. Vegetarier mit veganen Tendenzen, liebt den Schwarzwald, läuft durch Berlin.

6 Kommentare bei “Bananen-Erdnussbutter Shake – Pure Energie

  1. Huhu, voll super, dass du den Banane-Erdnussbutter-Smoothie gleich ausprobiert hast…das mit den Mengenangaben werde ich nochmal ein wenig verfeinern 😀 😀
    Einen coolen Blog hast du da btw :)

  2. Erdnuss-Bananen-Shake gibt es bei mir auch hin und wieder. Zwei Tipps dazu: kaufe Bananen, lass sie zu „Dinosaurier-Bananen“ werden (also mit so Sprenkeln), dann klein schneiden und ab in den Tiefkühler. Habe ich immer auf Vorrat, kühlen beim Mixen den gesamten Drink und lassen sich auch leicht verarbeiten, wenn du sie drei, vier Minuten vor dem Mixen rausholst. Zum Thema Mengenangabe/Esslöffel: es gibt aus Metall Löffelmaße zum Kochen/Backen. Damit haut das exakt hin.

    1. Der Tipp mit den Bananen ist ja wirklich großartig – das werde ich definitiv ausprobieren! Und was den Löffel angeht: ich mach ne Wette, irgendwo haben wir das auch rumliegen, nur ich hab wieder nicht aufgepasst 😉

  3. Ich bin gestern zum ersten mal auf deinen Blog aufmerksam geworden und bin gleichzeitig auf den Bananen-Erdnussbutter Shake hier gestoßen. Ich habe mir gestern noch alle zutaten im Supermarkt besorgt und mir heute morgen den Shake zubereitet. Er schmeckt wirklich klasse vielen Dank dafür ! Zudem gibt er wirklich eine richtig schöne morgendliche Energie :-)

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